Grippeimpfung 2017

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: die Impfung gegen Influenza ist wichtig. Für jeden. Vom Säugling bis zum Greis.

Weshalb? Hier gibt es mehr Informationen zum Thema: 1, 2, 3

Ab 1. Oktober impfen wir Sie gerne; die Impfung ist in Bayern eine allgemeine Kassenleistung. Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit, damit wir auch Ihren sonstigen Impfschutz überprüfen können.

Der Herbst kommt

Die Sommerferien sind (fast) vorbei, das Praxisteam ist wieder da, und der Herbst steht vor der Tür.

Zeit für Gesundheitsuntersuchungen, andere Vorsorgemaßnahmen  – und natürlich auch für die Überprüfung Ihres Impfschutzes. Bringen Sie uns doch einfach Ihren Impfausweis vorbei; wir schauen nach, ob alles aktuell ist oder ob Impfungen fällig sind.

 

Elektronische Gesundheitskarte und Telematik in der Arztpraxis ab 2018

Auf Patienten und Arztpraxen kommen im nächsten Jahr erhebliche Veränderungen zu, die aus vielen Gründen sehr kritisch hinterfragt werden müssen.

Ab Juli 2018 schreibt der Gesetzgeber einen sog. „Online-Abgleich“ der Daten auf Ihrer Krankenversicherungskarte vor (Versichertenstammdatenmanagement). Das bedeutet, dass in der Arztpraxis die auf der Krankenkassenkarte gespeicherten Daten mit den bei der Krankenversicherung gespeicherten Daten abgeglichen werden müssen. Dafür braucht die Arztpraxis eine Onlineanbindung an die Krankenkasse; die Krankenkasse kann dadurch potentiell auf die komplette Arzt-EDV zugreifen (auch wenn sie das -noch- nicht darf). Der Datentransfer erfolgt verschlüsselt.

Damit sind viele kritische Punkte verknüpft:

Die notwendige elektronische Infrastruktur muss installiert und gewartet werden, was pro Praxis sehr viel Geld kostet, das teils aus den Geldern der GKV-Beitragszahler finanziert wird, aber auch mit erheblichen Folgekosten für jede einzelne Praxis verbunden ist. Es gibt bisher bundesweit lediglich einen Anbieter, der dadurch quasi ein Monopol auf den Datenzugriff in allen bundesdeutschen Arztpraxen erhält. Wer dann schlussendlich wirklich Zugriff auf Ihre Gesundheitsdaten haben wird, ist völlig unklar. Durch den verschlüsselten Transfer kann niemand kontrollieren kann, welche Daten dabei wohin fliessen. Offiziell ist alles natürlich ganz sicher, praktisch gesehen sind durchaus Zweifel angebracht. Die Attacken durch Malware, Viren und Trojaner der letzten Monate zeigen, wieviel solch „sichere“ Systeme wert sind. Mit etwas Hackergeschick ist dann der komplette Inhalt Ihrer Patientenakte zugänglich. Nebenbei bemerkt: auch Ihre Krankenkassen geht Ihre Patientenakte rein nichts an.

Der Abgleich der Versicherungsdaten ist eine Aufgabe der Krankenkassen, die so – mit erheblichen Sicherheitsrisiken – auf die Arztpraxen verlagert wird. Der Abgleichvorgang an sich kostet pro Patient mehrere Minuten. Das dürfte zu massiven Wartezeiten bei der Ausgabe von Rezepten, Überweisungen etc. führen. Wenn das Internet mal nicht funktioniert, geht gar nichts mehr.

Langfristig soll das System erweitert werden. So soll in Zukunft z. B. jedes einzelne Rezept auf Ihrer Krankenkassenkarte vermerkt werden – was dann wiederum PIN-bewehrte Abfragevorgänge in jeder Apotheke und jeder Arztpraxis nötig machen wird. Langfristig ist auch eine elektronische Patientenakte mit zentraler Speicherung geplant.

Das System wird unnötig und riskant verkompliziert – ohne jeden erkennbaren Nutzen. Und niemand sagt etwas dazu. Fragen Sie bitte Ihren Bundes– und Landtagsabgeordneten, ob ihm/ihr bewusst ist, was da auf uns alle zu kommt. Und machen Sie sich bitte auch bewusst, dass Ihre Gesundheitsdaten eine Menge Geld wert sind – für Versicherungen, Pharma- und Werbeindustrie.

 

 

Neues Design unserer Website

Das Design unserer Website war in die Jahre gekommen – funktionell, aber etwas altbacken. Deshalb jetzt ein neues Layout mit – unserer Meinung nach – deutlich ansprechenderem Erscheinungsbild. Ohne Schnickschnack und mit gleicher Funktionalität.

Keuchhusten

Keuchhusten („Pertussis„) ist keine Kinderkrankheit, sondern kann durchaus auch Erwachsene betreffen. Die Erkrankung ist lediglich für Säuglinge und sehr alte Menschen oder schwer chronisch Erkrankte gefährlich, aber leider ausgesprochen lästig und hochansteckend. Aus diesem Grund sollten alle Erwachsenen einmal im Leben gegen Pertussis geimpft werden.

Ein Einzelimpfstoff gegen den Erreger steht allerdings nicht zur Verfügung, so daß die Impfung als Kombinationsimpfung mit Impfungen gegen Tetanus und Diphterie erfolgt – idealerweise im Rahmen einer Impfauffrischung.

Die Therapie erfolgt nur in Ausnahmefällen mit Antibiotika; normalerweise ist der Einsatz dieser Medikamentengruppe nicht sinnvoll. Die Behandlung ist rein symptomatisch, wobei das Problem weniger in der Erkrankung selber als vielmehr in der leichten Verbreitbarkeit besteht.

Telefon und Fax funktionieren wieder

Telefon und Fax funktionieren wieder. Ein Wunder. Die Praxis musste jetzt fast drei Wochen lang mit einer einzigen auf ein Handy umgeleiteten Telefonnummer auskommen, nachdem der Telefonanbieter uns schlichtweg hat hängen lassen. Insgesamt vier Techniker waren da, und erst der letzte hat es gestern hinbekommen. Im Endeffekt war es nur eine defekte Leitung ausserhalb des Gebäudes …